Die Hemmung besteht aus einem Zwischenrad A (siehe Abbildung ), einem doppelten koaxialen Rad
B bestehend aus dem Hemmungsradtrieb C und
dem Hemmungsrad D, einem Anker E mit drei Rubin-Paletten F, G, H sowie einer Hebelscheibe I mit der Rubin-Palette J und dem Rubin-Hebelstein K. Damit die Hemmung einwandfrei funktioniert, muss die Energie zum Schwingungserzeuger sowohl im Uhrzeigersinn als auch im Gegenuhrzeigersinn übertragen werden. In der Co-Axial Hemmung
wird der Impuls zum Schwingungserzeuger im Uhrzeigersinn direkt vom Zahn des Hemmungsrads D auf die Palette J geliefert. Im Gegenuhrzeigersinn wird der Impuls vom Hemmungsradtrieb C auf die Palette G übertragen. Nach jedem Impuls wird das Hemmungsrad über die Ruhesteine F und H still-gehalten, so dass die Unruh ihre Schwingung ungestört beenden kann.

Mit ihrer revolutionären Funktionsweise bietet die co-axiale Hemmung bedeutende Vorteile gegen-
über traditionellen Systemen: eine stark reduzierte Reibung und eine langfristig höhere Gangstabilität.