Das Refugium des Wolfgang Porsche
Wolfgang Porsche, der jüngste Sohn des legendären Ferry Porsche, wurde zwar in Stuttgart geboren, war aber erste wenige Wochen alt, als die Familie nach Zell am See übersiedelte. Die ersten 7 Jahre seiner Kindheit verbrachte er gemeinsam mit seinen Brüdern, Cousins und seiner Cousine auf dem Schüttgut und besuchte gerade die erste Klasse der Zeller Volksschule, als die Familie zurück nach Stuttgart zog. Für sein Studium entschied sich Wolfgang Porsche wieder für Österreich, er promovierte am Institut für Welthandel in Wien.

Ab 1973 (bis Ende der 90er Jahre) war Wolfgang Porsche Importeur für Yamaha in Österreich. Von 1976 bis 1981 absolvierte er bei Daimler ein Trainée-Programm und so verlegte er seinen Wohnsitz wieder nach Stuttgart. 1978 entschloss er sich, doch im familieneigenen Unternehmen zu arbeiten. „Zum einen war bei Porsche so viel zu tun, der Hauptgrund war jedoch, meinen Vater zu unterstützen, da keiner der Brüder im Unternehmen war.“ 1981 gab Wolfgang Porsche auch die letzte Funktion für Daimler auf und kümmert sich seither um die Geschicke der Stuttgarter Sportwagenschmiede. Es ist seit vielen Jahren im Aufsichtsrat und Sprecher des Porsche-Zweiges. 2005 wurde Wolfgang Porsche mit dem „Großen Goldenen Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich“ ausgezeichnet.
Seit Jänner 2007 ist Wolfgang Porsche Aufsichtsrat-Vorsitzender der Porsche AG, seit Juli 2007 Aufsichtsrat-Vorsitzender der „Porsche Automobil Holding SE“, die sowohl die Porsche AG als auch die Anteile an Volkswagen unter einem Dach vereint. Eine große Herausforderung, die seinem schon bisher intensiven Geschäftsleben noch um einiges mehr abverlangt.
Umso wichtiger ist für Wolfgang Porsche eine Umgebung, in der er sich wohlfühlt. Das Schüttgut mit der kleinen Kapelle, in der seine Großeltern und Eltern begraben sind, betrachtet er als den „Kernpunkt seiner Familie“, den es im besten Sinne zu erhalten gilt. Überhaupt ist Tradition ein wichtiges Element im Leben von Wolfgang Porsche. So wird auch die Landwirtschaft mit 140 Rindern traditionell geführt, der Almabtrieb im Herbst ist für Wolfgang Porsche ein Pflichttermin.
Das Schüttgut selbst ist ein wunderbarer Ort. Aufwändig und stilecht renoviert weiß man gar nicht recht, über welches der vielen liebevoll arrangierten Details man sich zuerst freuen soll. Im großzügigen Wohnzimmer im ersten Stock beispielsweise lädt eine gemütliche Feuerstelle zum geselligen Zusammensitzen ein. „Das ist der Lieblingsplatz meines jüngsten Sohnes“, meint Wolfgang Porsche, „draußen kann es noch so warm sein, für Felix gehört das Feuermachen im Schüttgut einfach dazu.“ Die ursprünglich dunkle Decke hat der Hausherr gegen eine helle Kassettendecke ausgetauscht. Sie verleiht dem weiten, jedoch charakteristisch für alte Gutshöfe relativ niedrigen Raum eine besonders freundliche Atmosphäre. Verstärkt wird die angenehme Architektur durch die Absenkung eines Teils des Fußbodens in der Mitte des Wohnzimmers. Hier lädt eine Sitzgarnitur zum Entspannen ein, es fühlt sich an, als versinke man in der Dimension des Raumes.
Die Vorräume sind geprägt von den Vorlieben des Hausherrn. Wunderschöne Kuhglocken, die für den jährlichen Almabtrieb verwendet werden, sind ebenso präsent wie die Relikte, die von seiner größten Leidenschaft zeugen: Der Jagd. Imposante Hirsch-Geweihe und kleinere Gamskruckerl wecken in Wolfgang Porsche zahlreiche Erinnerungen and den jeweiligen Jagdausflug. Diese Begeisterung teilt sein zweitjüngster Sohn Ferdinand mit ihm, man merkt Wolfgang Porsche an, wie sehr ihn das freut.
Ein Wohnraum im Eingangsbereich des Schüttgutes ist ganz besonders gemütlich. Ein stilvoll gearbeiteter Kachelofen sorgt allein durch seine Anwesenheit für ein wohliges Gefühl, Farben, Stoffe, Motive und Materialien zeugen von feinem Geschmack und unaufdringlichem Stil. Das kleine Ölgemälde, das ins Auge fällt und von Wolfgang Porsche schmunzelnd als „Schnapserl“ bezeichnet wird, hat der Hausherr selbst gemalt, ein Hobby, dem er sich besonders gerne widmet.
Relativ neu ist der ausgebaute Speicher des ehemaligen Stalles. Die Original-Dachkonstruktion in luftigen Höhen scheint das harmonische Ambiente des großen Raumes erst recht zur Geltung zu bringen. Auch hier wurde bei jedem Detail auf den Gesamteindruck geachtet. Dass dem Hausherrn der Spaß seiner Buben besonders wichtig ist, zeigt der Tischtennis-Tisch im hinteren Bereich. „Außerdem darf dort auch Fußball gespielt werden, der Raum ist ja groß genug.“
Für Wolfgang Porsche ist das Schuttgut und Zell am See seine „Heimatgegend“. „Auch wenn ich in München wohne, so fühle ich mir hier doch am wohlsten. Hier sind meine Eltern und Großeltern begraben, hier habe ich meine frühe Kindheit verbracht, hier habe ich viele schöne Stunden erlebt.“ Wolfgang Porsche wurde im Sommer 2007 mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Stadt Zell am See ausgezeichnet.

Ab 1973 (bis Ende der 90er Jahre) war Wolfgang Porsche Importeur für Yamaha in Österreich. Von 1976 bis 1981 absolvierte er bei Daimler ein Trainée-Programm und so verlegte er seinen Wohnsitz wieder nach Stuttgart. 1978 entschloss er sich, doch im familieneigenen Unternehmen zu arbeiten. „Zum einen war bei Porsche so viel zu tun, der Hauptgrund war jedoch, meinen Vater zu unterstützen, da keiner der Brüder im Unternehmen war.“ 1981 gab Wolfgang Porsche auch die letzte Funktion für Daimler auf und kümmert sich seither um die Geschicke der Stuttgarter Sportwagenschmiede. Es ist seit vielen Jahren im Aufsichtsrat und Sprecher des Porsche-Zweiges. 2005 wurde Wolfgang Porsche mit dem „Großen Goldenen Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich“ ausgezeichnet.
Seit Jänner 2007 ist Wolfgang Porsche Aufsichtsrat-Vorsitzender der Porsche AG, seit Juli 2007 Aufsichtsrat-Vorsitzender der „Porsche Automobil Holding SE“, die sowohl die Porsche AG als auch die Anteile an Volkswagen unter einem Dach vereint. Eine große Herausforderung, die seinem schon bisher intensiven Geschäftsleben noch um einiges mehr abverlangt.
Umso wichtiger ist für Wolfgang Porsche eine Umgebung, in der er sich wohlfühlt. Das Schüttgut mit der kleinen Kapelle, in der seine Großeltern und Eltern begraben sind, betrachtet er als den „Kernpunkt seiner Familie“, den es im besten Sinne zu erhalten gilt. Überhaupt ist Tradition ein wichtiges Element im Leben von Wolfgang Porsche. So wird auch die Landwirtschaft mit 140 Rindern traditionell geführt, der Almabtrieb im Herbst ist für Wolfgang Porsche ein Pflichttermin.
Das Schüttgut selbst ist ein wunderbarer Ort. Aufwändig und stilecht renoviert weiß man gar nicht recht, über welches der vielen liebevoll arrangierten Details man sich zuerst freuen soll. Im großzügigen Wohnzimmer im ersten Stock beispielsweise lädt eine gemütliche Feuerstelle zum geselligen Zusammensitzen ein. „Das ist der Lieblingsplatz meines jüngsten Sohnes“, meint Wolfgang Porsche, „draußen kann es noch so warm sein, für Felix gehört das Feuermachen im Schüttgut einfach dazu.“ Die ursprünglich dunkle Decke hat der Hausherr gegen eine helle Kassettendecke ausgetauscht. Sie verleiht dem weiten, jedoch charakteristisch für alte Gutshöfe relativ niedrigen Raum eine besonders freundliche Atmosphäre. Verstärkt wird die angenehme Architektur durch die Absenkung eines Teils des Fußbodens in der Mitte des Wohnzimmers. Hier lädt eine Sitzgarnitur zum Entspannen ein, es fühlt sich an, als versinke man in der Dimension des Raumes.
Die Vorräume sind geprägt von den Vorlieben des Hausherrn. Wunderschöne Kuhglocken, die für den jährlichen Almabtrieb verwendet werden, sind ebenso präsent wie die Relikte, die von seiner größten Leidenschaft zeugen: Der Jagd. Imposante Hirsch-Geweihe und kleinere Gamskruckerl wecken in Wolfgang Porsche zahlreiche Erinnerungen and den jeweiligen Jagdausflug. Diese Begeisterung teilt sein zweitjüngster Sohn Ferdinand mit ihm, man merkt Wolfgang Porsche an, wie sehr ihn das freut.
Ein Wohnraum im Eingangsbereich des Schüttgutes ist ganz besonders gemütlich. Ein stilvoll gearbeiteter Kachelofen sorgt allein durch seine Anwesenheit für ein wohliges Gefühl, Farben, Stoffe, Motive und Materialien zeugen von feinem Geschmack und unaufdringlichem Stil. Das kleine Ölgemälde, das ins Auge fällt und von Wolfgang Porsche schmunzelnd als „Schnapserl“ bezeichnet wird, hat der Hausherr selbst gemalt, ein Hobby, dem er sich besonders gerne widmet.
Relativ neu ist der ausgebaute Speicher des ehemaligen Stalles. Die Original-Dachkonstruktion in luftigen Höhen scheint das harmonische Ambiente des großen Raumes erst recht zur Geltung zu bringen. Auch hier wurde bei jedem Detail auf den Gesamteindruck geachtet. Dass dem Hausherrn der Spaß seiner Buben besonders wichtig ist, zeigt der Tischtennis-Tisch im hinteren Bereich. „Außerdem darf dort auch Fußball gespielt werden, der Raum ist ja groß genug.“
Für Wolfgang Porsche ist das Schuttgut und Zell am See seine „Heimatgegend“. „Auch wenn ich in München wohne, so fühle ich mir hier doch am wohlsten. Hier sind meine Eltern und Großeltern begraben, hier habe ich meine frühe Kindheit verbracht, hier habe ich viele schöne Stunden erlebt.“ Wolfgang Porsche wurde im Sommer 2007 mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Stadt Zell am See ausgezeichnet.