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Die Form der Begeisterung.

Jochen Pohl arbeitet aus dem Innersten heraus. Aus innerster Überzeugung, aus innerster Begeisterung. Und weil er ein Mensch ist, der an die Wunder der Natur ebenso glaubt wie an die wunderbare Geschicklichkeit des Menschen, verlassen nur Schmuckstücke seine kleine Werkstatt, deren außergewöhnliche Materialien mit bestem handwerklichen Können gefertigt sind.

Im Mittepunkt der aufsehenerregenden Kollektion von Jochen Pohl stehen Farbsteine. Aus feinster Qualität und aus weltweit ganz besonderen Vorkommen. „Wenn ich Steine auswähle, müssen sie mich entweder besonders fesseln oder ich lasse die Finger davon. Durchschnittliche Qualität begeistert mich nicht. Aber genau das muss es sein: Nicht warm halten und satt machen, sondern faszinieren.“ Deshalb sucht sich Jochen Pohl bei den besten Edelsteinhändler immer nur die schönsten Steine aus.

Auch in der Werkstatt dreht sich alles um den Farbstein. Das Design reduziert sich so weit, dass der Stein seinen Ausdruck und seine Tiefe, seine Intensität und seine Farbnuancen entwickeln kann, ohne dass etwas anderes davon ablenkt. So folgen die Ringe immer der Außenform der Steine, ein Spiel der Proportionen wird konzipiert, um dem Stein die perfekte Inszenierung zu verschaffen.

Diese ganz klaren Linien sind es dann, die durch das Weniger, durch das Konzentrierte und Kraftvolle bestechen. Die Ringe von Jochen Pohl überzeugen aus jeder Perspektive und bieten in jedem Detail und in jeder Proportion Perfektion. Die Ringschiene aus schwerem, sinnlich auf der Haut zu tragenden Edelmetall sind ausschließlich aus Platin oder aus 18-karätigem Roségold. Zwei Materialien, die laut Jochen Pohl der Haut besonders schmeicheln.

Für Jochen Pohl ist der Weg zu einem Schmuckstück, dass einen selber und die Menschen begeistert, von vielen Faktoren geprägt, die alle ineinander greifen. Wesentlich dabei ist das handwerkliche Können all seiner Mitarbeiter – vom Steinschleifer über den Goldschmied bis zum Fasser. Der gemeinsame hohe Qualitätsanspruch verfolgt ein gemeinsames Ziel: Ein außergewöhnliches Produkt zu schaffen, für den jeder sein Bestes geben kann. Diese Energie, die jeder seiner Mitarbeiter in jeden seiner Handgriffe legt, sieht Jochen Pohl auf das Schmuckstück übertragen. „Der Ring ist gewissermaßen beseelt, er besitzt eine humane Energie, die industriellen Produkten fehlt.“

Die Kunden teilen die Begeisterung, die Jochen Pohl zu immer neuen Ringmodellen beflügelt. Dabei gab es von Anfang an eine spannende Entwicklung: Auf die schlichten Ringe mit tiefen intensiven Tönen der Farbsteine folgte eine aufsehenerregende Pastell-Serie. Legendär sind die darauffolgenden Ringe mit den grünen Turmalinen aus Namibia, deren Farbe und Leuchtkraft unvergleichlich sind. Mit einer Serie von hohen Cabochon-Ringen ist danach wieder eine schlichtere, aber sehr voluminöse Optik eingetreten, die mit rechteckigen Cabochons eine eigenwillige Variation erfährt. Als neuestes Highlight wurden die massiven Ringe mit Löchern unterbrochen, eine Anleihe aus der Architektur, die den neuen Modellen in ihrer Massivität einen besondern Reiz verleihen. Besonders diese letzte Serie wurde von der internationalen Fachpresse begeistert bejubelt.

Das freut Jochen Pohl, gelassen bleibt er dennoch. „Für meine Frau, mein Team und mich ist das ein wunderbarer Erfolg und die Bestätigung dafür, dass das, wofür wir jeden Tag aufs neue unser Bestes geben, auch andere Menschen begeistert. Das Schönste daran ist, dass wir dadurch Spielraum für neue Ideen haben und uns immer weiterentwickeln können.“

In einer Zeit, in der das Marketing oft höher eingeschätzt wird als die Qualität der Produkte, ist Jochen Pohl mit seiner Goldschmiede-Werkstatt eine faszinierende Ausnahme. Und wer derart hohe Ansprüche hat, von dem ist wohl auch in Zukunft noch einiges zu erwarten.

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